Ein Gastbeitrag von GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH
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Der digitale Wandel macht auch vor dem Großhandel nicht Halt. Immer mehr Unternehmen im B2B-Sektor stehen vor der Herausforderung, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Doch welche Trends bestimmen aktuell den Markt? Wie können Großhändler darauf reagieren, um sich nachhaltig zu positionieren?

Die Bedeutung des digitalen Handels im B2B nimmt stetig zu. Laut B2B Marktmonitor 2024 des ECC Köln werden mittlerweile 10,9 % der Umsätze im Großhandel über digitale Kanäle generiert – Tendenz weiterhin steigend. Prognosen zufolge wird der Online-B2B-Handel in Deutschland bereits 2025 ein Umsatzvolumen von rund einer halben Billion Euro erreichen. Diese Entwicklung verdeutlicht, wie zentral digitale Plattformen und neue Technologien für die Zukunft des Großhandels geworden sind.
Die Kundenerwartungen im B2B-Bereich orientieren sich immer stärker an den Erfahrungen des privaten Konsums. Geschäftskund*innen wünschen sich digitale Services, die ihnen Flexibilität, exzellenten Support und ein hochwertiges Nutzererlebnis bieten – genau wie sie es im B2C gewohnt sind. Dazu zählen etwa rund um die Uhr verfügbare Services, Self-Service-Funktionen, qualifizierte Beratung auf Anfrage, ansprechende Produktpräsentationen, intelligente Produktempfehlungen sowie mobile Nutzung auf sämtlichen Endgeräten. Wer als Großhändler mithalten will, muss seine digitalen Lösungen konsequent darauf ausrichten.
Neben klassischen Webshops gewinnen Marktplätze als Vertriebsplattformen zunehmend an Gewicht. Unternehmen profitieren von deren Reichweite, bestehender Infrastruktur sowie der Möglichkeit, ihr Geschäft einfach und effizient zu skalieren. Gerade branchenspezifische B2B-Marktplätze erleben wachsende Nachfrage, da sie die besonderen Bedürfnisse von Unternehmen passgenau bedienen. Wer sich auf den richtigen Marktplätzen positioniert, erschließt neue Kundengruppen und kann flexibel auf Marktbewegungen reagieren.
Die technologische Basis von E-Commerce-Systemen verändert sich rasant: Immer mehr Unternehmen verlagern ihre Shopsysteme in die Cloud. Die Vorteile liegen auf der Hand – die Cloud ermöglicht unkomplizierte Skalierbarkeit, schnelle Updates und Erweiterungen sowie eine flexible Nutzung von IT-Ressourcen. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von geringeren Betriebskosten, hoher Datensicherheit und vereinfachten Compliance-Prozessen. Die Cloud wird so zum Rückgrat moderner, digitaler Handelsplattformen.
Statt auf starre Komplettlösungen zu setzen, kombinieren viele Firmen heute gezielt die besten Werkzeuge verschiedener Anbieter zu einer maßgeschneiderten IT-Architektur. Dieser sogenannte Best-of-Breed-Ansatz ermöglicht es, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren und zukunftsfähige Systeme zu gestalten. Besonders in innovativen Branchen verschaffen sich Unternehmen auf diese Weise einen klaren Wettbewerbsvorteil – auch und gerade im E-Commerce.
Die zunehmende Komplexität der Systemlandschaften im Großhandel erfordert reibungslose Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Tools. Moderne E-Commerce-Lösungen müssen heute in ERP-, CRM-, Logistik- oder Payment-Systeme eingebunden werden. Nur durch durchgängige Integration lassen sich effiziente und automatisierte Prozesse sowie ein konsistentes Kundenerlebnis sicherstellen. Schnittstellenmanagement und Interoperabilität gehören daher zu den wichtigsten Aufgaben der Digitalisierung.
KI-Technologien sind im E-Commerce längst angekommen und werden zunehmend zum integralen Bestandteil digitaler Strategien. Sie ermöglichen es etwa, Produktempfehlungen und Pricing zu personalisieren, Routineaufgaben zu automatisieren sowie Chatbots und digitale Beratung zu verbessern. Mittels KI-gestützter Analysen lassen sich zudem Trends im Kaufverhalten erkennen und frühzeitig potenzielle Abwanderungen von Kundschaft identifizieren. Wer KI gezielt einsetzt, erhöht sowohl die Effizienz im Betrieb als auch die Zufriedenheit der Geschäftspartner*innen.
Die digitale Transformation verlangt von Großhandelsunternehmen, technologische Trends frühzeitig zu erkennen und strategisch einzusetzen. Cloud-Infrastrukturen, KI, nutzerorientierte Services und eine flexible Systemarchitektur sind heute Grundvoraussetzungen, um im dynamischen B2B-Umfeld erfolgreich zu bleiben.

Um die beschriebenen Trends zu adressieren, bedarf es moderner, leistungsfähiger Plattformen mit spezifischem Branchen-Know-how und Offenheit für neue Technologien. gevis COMMERCE | FORESIGHT – eine innovative Cloud-Lösung auf Basis von Shopware – wurde speziell für die Anforderungen von Großhändlern entwickelt. Sie lässt sich nahtlos in bestehende IT-Strukturen integrieren und bietet maximale Flexibilität bei der Auswahl und Nutzung verschiedener Tools. Dank KI-Unterstützung sowie umfassender Self-Service- und Assisted-Selling-Funktionen sorgt sie für ein zukunftsfähiges und begeisterndes Kundenerlebnis.
Wer sich tiefer mit den aktuellen Trends und konkreten Schritten zur Digitalisierung befassen möchte, erhält im kostenlosen Webcast der GWS mbH praxisnahe Einblicke und Impulse: Microsoft Virtual Events Powered by Teams.









